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Weltcup in Roubaix

Der Sonntag startet mit Morgensonne und die Strecke ist nicht mehr so nass wie am Samstag, denn wie es auch die Trainingszeiten zeigen hat es den ganzen Samstag geregnet.

[Von Lukas Stieger, 17.01.2010 22:09] [französischer Originaltext: Jean-Claude Scherz] Beim Start der Kategorie Junioren kam es zu einem Massensturz kurz vor der ersten Wechselzone. Alle Schweizer waren vom Sturz betroffen und einige mussten darum auch bereits das Velo wechseln, verzogene Lenker, defekte Räder. Doch dann sind sie sie alle wieder voller Tatendrang ins Rennen eingestiegen, allen voran Lukas Müller, der sich am besten nach vorne kämpfen konnte. Doch die Rennspitze war bereits weit voraus und so wurde Lukas Müller 28., Lars Forster 32. Und Fabian Lienhard trotz eines weiteren Sturzes 34. Dylan Page konnte mit keiner Verfolger-Gruppe mithalten und wurde nach einer langen Solofahrt 41.

Das U23-Rennen glich demjenigen der Junioren, es kam genau an derselben Stelle kurz vor dem Wechselposten zum Massensturz. Arnaud Grand konnte als Erster sein Rad wechseln und Valentin Scherz stoss beim Wechseln mit einem anderen Fahrer zusammen. Matthias Rupp ist mit seinem kämpferischen Einsatz bis zur ersten Verfolger-Gruppe vorgefahren und beendet das Rennen auf dem 15. Platz. Arnaud Grand ist bis Rennhälfte mit Rupp zusammen gefahren, in den zwei letzten Runden verliert er jedoch einige Ränge und wurde 20. Valentin Scherz konnte in den letzten Runden viele Plätze gut machen und klassierte sich als 24. Bei seinem ersten U23-Weltcuprennen mit schwierigen Streckenverhältnissen hat Michael Wildhaber den guten 38. Rang erreicht.

Bei den Damen war Katrin Leumann gut gestartet, doch ein defekter Reifen verhinderte das Fortsetzen der schnellen Fahrt und so verlor sie viele Ränge und wurde auf dem 26. Rang platziert. Die drittklassierte an den Schweizermeisterschaften in Rennaz, Jennifer Sägesser hat ein beherzigtes Rennen gezeigt und wurde 34.

Bei der Kategorie Elite, war die Stimmung im Velodrom in Roubaix Hoch gestiegen. Neben den belgischen Favoriten, war auch der Tscheche Zdenek Stybar vorne präsent. Stybar konnte in den Laufpassagen einen beachtlichen Teil seiner Belgischen Verfolger hinter sich lassen. Bei einem Angriff in der letzten Runde konnte er sich einen komfortablen Vorsprung herausfahren und diesen bis ins Ziel halten. Marcel Wildhaber war sehr gut ins Rennen gestartet und lag nach einer Runde auf dem 11. Rang. Christian Heule hatte einige Schwierigkeiten nach dem Start und so musste der Weltcuperfahrene Heule nach einigen Runden mehrere Ränge gut machen, um sich wieder in die Top 20 zurück zu kämpfen. Wildhaber wurde 36., René Lang 38. und Andreas Moser 46.
Veranstaltung
UCI World Cup Roubaix, FR